Bei Google gefunden werden

Immer mehr Firmen stellen sich die Frage, wie sie bei Google besser gefunden werden können. Das ist nicht nur wichtig, damit die eigene Marke gefunden wird, sondern ist auch eine der wichtigsten Quellen für Neukundenakquise.

Welche Schritte sind für ein besseres Ranking notwendig?

Bevor Sie beginnen, Ihre Firmenwebsite selbst zu optimieren, ist es wichtig zu klären, ob sich die Zeit dafür nicht besser in Ihr Kerngeschäft investieren lässt. Ein Suchmaschinenoptimierer kann mit einem Bruchteil der Zeit, die Sie selbst für ein vergleichbares Ergebnis aufwenden müssten, deutlich mehr erreichen. Wer sich einen neuen Schrank kauft, lernt auch nicht das Handwerk des Tischlers, sondern beauftragt diesen.

Moderne und zukunftsfähige Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein sich ständig veränderndes Umfeld. Nur wer sich ständig damit auseinander setzt und auf dem Laufenden bleibt, kann zeitgemäße Strategien anwenden.

Wer dennoch selbst an seiner SEO Strategie arbeiten, oder seinen SEO besser verstehen möchte, findet hier einige Tipps.

Der erste Schritt um besser bei Google gefunden zu werden, ist die sogenannte Keyword Recherche.

Keyword Recherche Tipps – Sprechen Sie die Sprache Ihres Kunden?

Die meisten Websites sind so konzipiert, dass sie einem Kunden die Produkte oder Dienstleistungen, der auf der Website surft, präsentieren sollen. Dabei wird oft typisches Marketing – Deutsch verwendet. Um die Kompetenz des Unternehmens zu unterstreichen, werden möglichst viele Fachbegriffe verwendet. Diese Herangehensweise stammt von Printmedien und ist für die Suchmaschinenoptimierung selten optimal.

Infografik-Keywordrecherche
Vom Marken- oder Produktnamen zum Keyword nach Kundenbedürfnis

Daher ist es wichtig, die Sprache seines Kunden zu sprechen. Der Kunde sucht nach Begriffen wie „moderner Couchtisch“, aber selten nach „Beistellmöbel Rudolf“. Auch Google durchsucht Ihre Website nach wichtigen Begriffen und kann die Seite nur dafür listen, was dort gefunden wird.

Sind diese Begriffe gefunden, müssen diese noch nach Suchvolumen, Mitbewerb und Relevanz bewertet und kategorisiert werden. Dieser Teil der Optimierung ist deshalb so wichtig, weil jeder weitere Schritt auf diesem Potential aufbaut. Hat ein Keyword ein Suchvolumen von 1000 Anfragen pro Monat, lässt sich das selbst mit bester Optimierung nicht künstlich erhöhen.

Die richtige Auswahl an entsprechenden Begriffen ist daher das A&O in der Suchmaschinenoptimierung und um bei Google gefunden zu werden.

OnPage Optimierung Tipps – die technischen Grundlagen schaffen

Sind die besten Keywords ausgewählt, geht es darum, die technische Grundlage zu schaffen, damit Google Ihre Website versteht und indexieren kann. Die meisten Websites verschenken hier sehr viel Potential. Das liegt daran, dass die meisten Webdesigner wenig mit der Suchmaschinenoptimierung zu tun haben.

Die zuständigen Personen im Unternehmen, die die Website betreuen, haben meist noch weniger Berührung mit den Methoden, die Google zur Bewertung von Inhalten verwendet.

Die Analyse einer bestehenden Website hat daher hohe Priorität bei der SEO – Verbesserung.

  • Sind alle Inhalte für Google lesbar?
  • Sind die HTML Auszeichnungen korrekt gesetzt?
  • Wird intern auf die wichtigsten Seiten verlinkt?
  • Ist die Ladegeschwindigkeit akzeptabel?
  • Gibt es doppelte Inhalte?
  • Ist die URL Struktur optimal?

Dies ist nur eine kleine Auswahl der Fragen, die bei einer gründlichen OnPage Analyse geklärt werden.

Inhalte für Google oder den User? Content Tipps

Nun gilt es die PS auch auf die Straße zu bringen. Dazu müssen bestehende Inhalte optimiert oder neue Inhalte erstellt werden. Hier stellt sich die Frage, für wen die Website optimiert werden soll. Viele Kunden fragen, ob die Website nun für Google oder den User optimiert werden soll.

Content-optimieren
Die Kundenanfrage verstehen und beantworten, bedeutet langfristig Erfolg bei Google und beim Kunden.

Dank der vielen Entwicklungen von Google, ist die Suchmaschine mittlerweile so intelligent geworden, dass Ergebnisse nur noch dann ganz vorne angezeigt werden, wenn diese für den User den besten Inhalt darstellen. Die Zeiten in denen Keywords an bestimmten Stellen in bestimmter Anzahl verwendet wurden, sind längst vorüber.

Inhalte müssen so gestaltet werden, dass der User das Ergebnis bekommt, welches er erwartet hat. Bei der Suchanfrage „moderner Couchtisch“ wird der Kunde keinen 2000 Wörter langen Text lesen wollen, er möchte eine bebilderte Auswahl an Tischen, dazu ein paar markante Infos damit er die Tische auf einen Blick vergleichen kann.

Die Suchanfrage „Material für Couchtisch“ erfordert indes einen völlig anderen Inhalt. Hier geht es um Information, diese kann gerne mit ein paar Bilder veranschaulicht werden. Das Hauptaugenmerk liegt hier aber in der Information über verschiedene Materialien, deren Pflege, Haltbarkeit, ökologischer Abbau und deren Fertigung.

Genauso wichtig ist mittlerweile die Usability, also Benutzerfreundlichkeit. Der Kunde sollte auf einen Blick erfassen können, was ihn auf dieser Seite erwartet, wie er mit den Buttons und Menüs interagieren kann, wie er auf der Seite navigiert.

Google ist sehr gut darin geworden, eindeutige Usersignale zu messen und in das Ranking aufzunehmen.

Digitale Empfehlungen – Backlink Tipps

Backlinks sind Verlinkungen von anderen Websites, die auf Ihre Website verweisen. Diese werden als digitale Empfehlungen gesehen. Vor einigen Jahren waren diese das wichtigste Kriterium um gut bei Google gefunden zu werden. Dies hat viele SEO´s dazu animiert, sogenannte Spam-Links zu generieren. Also Links die nur zu dem Zweck gesetzt werden, das Ranking zu verbessern. Dadurch gelangten qualitativ fragwürdige Seiten zu Top Platzierungen. Google hat das schnell erkannt und steckt einen Großteil seiner Bemühungen darin, solche Methoden zu erkennen und zu vermeiden, damit der Kunde das beste Ergebnis erhält.

Hat sich damit das Thema Backlinks erledigt? Mitnichten, noch immer sind sie ein wichtiges Signal für die Suchmaschinen, dass es sich um eine wichtige Seite handelt. Das Vorgehen zum Generieren von Links hat sich aber vollkommen verändert. Qualitativ schlechte Links sind nicht nur unwichtig, sondern sogar schädlich für das Ranking geworden. Links müssen nun vielen Kriterien entsprechen, um noch einen positiven Effekt zu erzeugen.

Mit der richtigen Strategie ist möglich, gute Links von relevanten Seiten zu bekommen und so sein Ergebnis nachhaltig zu verbessern.

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